Projekt

Lazor Lab ist ein multimediales Mehrspieler-Erlebnis das auf neue experimentelle Technologien setzt und dabei die Bezeichnung "Spielraum" neu definiert. Die Spieler werden von einem Trackingsystem erfasst und können das Spielgeschehen durch das Bewegen im gesamten Raum steuern. Um Aktionen im Spiel auszuführen und um die Ausrichtung der Avatare zu steuern, werden zusätzlich Smartphones und deren Sensoren verwendet. Lazor Lab bietet zwei Spielmodi: Lazor Arena und Lazor Lab.

Lazor Lab und Lazor Arena hatten im Rahmen des Ars Electronica Festivals 2015 live Premiere, da die Applikation ursprünglich speziell für den DeepSpace Multimediaraum im Ars Electronica Center in Linz konzipiert wurde.


MoCo Motion

MoCo Motion ist ein Framework das dabei hilft sog. Smart Devices (Smartphones, Tablets, etc.) in floor-based co-located games zu verwenden. Es erweitert die Schnittsteller der Spieler zum System und ermöglicht dadurch ein breiteres Spektrum an Interaktionsmöglichkeiten. Die größten Vorteile von MoCo Motion sind explizite Benutzeraktionen und personalisiertes Feedback: Die Benutzer können auf unterschiedliche Arten (physische und virtuelle Buttons sowie Sensordaten) Aktionen in der Applikation durchführen. Außerdem erhalten sie direktes individuelles Feedback vom System (Smartphone Lautsprecher und Vibrationsmotor).

Moco Features

Forschung

MoCo Motion ist das Begleitprojekt zur Masterarbeit von Andreas Friedl und entstand in Kooperation mit dem Forschungsinstitut PIE. Im Folgenden sind Publikationen zum Thema Co-Located Games aufgelistet die entweder während der Arbeit an MoCo Motion entstanden sind oder diese maßgebend beeinflusst haben:

Spielmodi

Lazor Arena

Lazor Arena ist eine kompetitive Punktejagd bei der die Spieler erst Energie einsammeln um sie dann in der Form von Laserstrahlen auf Gegner zu schießen.

Lazor Arena und die dazugehörige Companion-App

Jeder Spieler besitzt einen virtuellen Zeiger (Pfeil) der an die Ausrichtung des Smartphones gebunden ist. Damit hat der/die SpielerIn die Möglichkeit komplett frei in 360° zu zielen während er/sie Laserstrahlen schießt oder sich mit dem Schild schützt. Das Smartphone wird auch verwendet um dem/der SpielerIn Ton- und Vibrationsfeedback zu liefern, wenn er/sie von einem Laserstrahl getroffen wird, einen Laserstrahl mit dem Schild abwehrt, neue Energieblöcke einsammelt, usw. Punkte werden gesammelt indem andere Spieler getroffen werden oder Laserstrahlen erfolgreich abgewehrt werden. Sobald die Spielzeit abgelaufen ist wird eine Punkterangliste gezeigt und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.


Lazor Lab

Lazor Lab ist ein kollaboratives Spiel bei dem die Spieler gemeinsam den Hauptreaktor im Zentrum des Spielfelds vor Eindringlingen verteidigen müssen. Von Zeit zu Zeit brechen feindliche Polygone durch die umgebende Mauer und greifen den Reaktor. Die Spieler müssen Ressourcen (Energieblöcke) managen, kaputte Mauerteile reparieren und die mächtigen stationären Lasergeschütze mit Energie versorgen. Das Spiel hat einen klaren Fokus auf Kommunikation, Zusammenarbeit und Ressourcenmanagement.

Lazor Lab und die dazugehörige Companion-App

Die Steuerung in Lazor Lab funktioniert ähnlich wie in Lazor Arena, jedoch können Spieler Energieblöcke an andere Spieler übergeben. Das ist oft notwendig, weil nur Spieler mit drei Energieblöcken der gleichen Farbe ein Mauerteil reparieren können. Außerdem erscheinen von Zeit zu Zeit große Gegner die mit einem Schild ausgestattet sind. Diese Gegner können ausschließlich mit einem der beiden stationären Laserkanonen, welche jedoch drei unterschiedliche Energieblöcke benötigen, zerstört werden. Die Spieler gewinnen das Spiel wenn sie es schaffen den Hauptreaktor sechs Minuten lang erfolgreich zu verteidigen.